In vielen Betrieben werden Pausen heute nicht mehr manuell erfasst. Stattdessen zieht das Zeiterfassungssystem nach einer bestimmten Arbeitszeit automatisch 30 oder 45 Minuten von der Arbeitszeit ab. Für Arbeitgeber ist das bequem – für Betriebsräte wirft es jedoch wichtige Fragen auf.
Die Personalplanung gehört zu den wichtigsten strategischen Aufgaben eines Unternehmens.
Sie entscheidet darüber, ob ausreichend qualifizierte Beschäftigte zur Verfügung stehen, wie Arbeitsbelastungen verteilt werden und ob der Betrieb langfristig erfolgreich arbeiten kann. Für Betriebsräte ist die Personalplanung daher weit mehr als eine reine Verwaltungsaufgabe des Arbeitgebers. Sie betrifft unmittelbar die Interessen der Beschäftigten und zählt deshalb zu den zentralen Handlungsfeldern der betrieblichen Mitbestimmung.
Bei Softwareprojekten ist oft nicht sofort klar, wer zuständig ist – der Betriebsrat, der Gesamtbetriebsrat oder der Konzernbetriebsrat. Die richtige Zuordnung ist entscheidend, damit Mitbestimmungsrechte wirksam ausgeübt werden können. Denn wenn ein unzuständiges Gremium handelt, kann eine Vereinbarung oder Klage unwirksam sein.
Im zweiten Teil unserer Reihe geht es speziell um das Thema künstliche Intelligenz. Ob bei Recherche, Spracherkennung oder Personalentscheidungen – KI-Software verarbeitet häufig auch Daten über Beschäftigte. Damit berührt sie Bereiche, in denen der Betriebsrat Mitbestimmungsrechte hat.
Häufig werden Betriebe im Zuge von Umstrukturierungen aufgeteilt. Juristisch spricht man in diesem Fall von einer Spaltung. Dies hat immer auch große Folgen für den Betriebsrat: Er bleibt dann nur noch für eine Übergangsfrist im Amt. Kommt es ganz schlimm und der Betrieb wird geschlossen, gibt es immerhin noch ein Restmandat.
Digitale Tools, neue Software, künstliche Intelligenz – die Arbeitswelt verändert sich rasant. Doch was bedeutet das für den Betriebsrat? Wann darf er mitbestimmen, wann muss er informiert werden – und wo liegen die Grenzen?
Für Betriebsräte heißt der Einzug von KI in die Arbeitswelt, Chancen zu erkennen und Risiken im Blick zu behalten. Denn KI kann personenbezogene Daten auswerten, Profile erstellen und Empfehlungen geben – und berührt deshalb unmittelbar Mitbestimmungsrechte sowie Datenschutz- und Antidiskriminierungsfragen.
Trockene Luft schadet der Gesundheit und für einige Betriebe erfordert auch der Produktionsprozess eine gewisse Luftfeuchtigkeit, z. B. in der elektrotechnischen Industrie. Deshalb gibt es in vielen Betrieben – und zwar in Produktionsgebäuden und Büros gleichermaßen – Anlagen zur Luftbefeuchtung.
Was tun, wenn der Arbeitgeber die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats ignoriert? Der Gang vors Arbeitsgericht ist zwar ein Weg – doch bis ein Urteil fällt, vergeht oft viel Zeit. Daher ist es ratsam, dass der Betriebsrat vor diesem letzten Mittel auf andere Art und Weise versucht, seine Rechte erfolgreich durchzusetzen.
Personelle Einzelmaßnahmen – und davon ganz besonders Einstellungen – nehmen einen großen Teil der Betriebsratsarbeit ein; sie gehören zweifelsohne zum Tagesgeschäft. Es ist daher sinnvoll, sich immer wieder mit den rechtlichen Grundzügen dieser Vorgänge zu befassen. Auch der Inhalt des Zustimmungsverweigerungsrechts
des Betriebsrats nach § 99 Abs. 2 BetrVG sollte Ihnen gut bekannt sein